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Vernissage:
So., 28.10.2018, 15 Uhr

Musikalische Begleitung: Rainer Rueppell (Variationen auf der klassischen Gitarre) Der Förderverein Museum Modern Art Hünfeld e.V. bietet Getränke sowie Kaffee und Kuchen an

Einladung "NEW OPTICS III"(PDF)

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Kalender 2019

Der Förderverein Museum Modern Art Hünfeld e. V. gibt einen Wandkalender für das Jahr 2019 heraus. Der Kalender im Format 50 x 70 cm enthält 13 Motivseiten und kostet 20,- €

Foto-Kalender 2019 (PDF)

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28.10.2018 – 27.01.2019 | NEW OPTICS III

Internationale Gruppenausstellung (Hauptgebäude + Gasometer)

Die Stiftung MUSEUM MODERN ART – SAMMLUNG JÜRGEN BLUM und der Förderverein Museum Modern Art Hünfeld e.V. präsentieren unter dem Titel „New Optics III“ eine internationale Gruppenausstellung mit sieben Künstlern aus dem Bereich der Konkreten Kunst.

Unter dem Begriff „Op-Art“ wurde ein Stil bekannt, der in den 60er Jahren diese Kunst populär machte, aber Teil der Gegenstandsfreien Kunst ist. Dieser Ansatz hat sich weiter entwickelt.

An Werken, die die visuelle Wahrnehmung des Menschen zum Thema machen, hat Edgar Diehl aus Wiesbaden gearbeitet. So lag es für ihn nahe, auf diesem Gebiete nach außergewöhnlichen Positionen zu forschen und eine spannende Ausstellung mit sechs weiteren Künstlern (aus den USA, Australien, Italien und Deutschland) aufzubauen, die im Museum Modern Art Hünfeld ihre dritte Station hat.


EDGAR DIEHL, Wiesbaden


Edgar Diehl: „11_18, PALIMPSEST IV“, 40 x 113 x 8 cm, Acryl auf Alublech, gefaltet

1970-72
1972-78

Studium der Architektur, TU Berlin
Studium der Malerei, und Kunsttheorie
Städelschule, Staatliche Hochschule für bildende Künste, Frankfurt, bei Raimer Jochims

Internationale Ausstellungen in Europa, USA, Australien
Eigene Publikationen, Vorträge
Internationale Ausstellung
Arbeit als Kurator
Gründungsmitglied des Künstlervereins Walkmühle in Wiesbaden
Verantwortlich für die Ausstellungsreihe „New Optics“


In seiner Arbeit hat Edgar Diehl, der in der Haupsache Reliefs macht, die Zweideutigkeit dieser Kunst-Kategorie, die zwischen Tafelbild und Skulptur steht, erforscht und Lösungen gefunden, die mit der Wahrnehmung der Farbe und mit Kinetik spielen. Dabei kommt er zu überraschenden Ergebnissen.

 


JOHN ASLANIDIS (AUS)


John Aslanidis:„Sonic sub fragment no. 18“, 2005, 80 x 120 cm, Acryl auf Leinwand

1961
1987-89
1990

Geboren in Sydney
Bachelor of Visual Arts, City Art Istitute Sydney
Graduate Diploma of Visual Arts, College of Fine Arts, Univerity of NSW


Seit über zwanzig Jahren definiert John Aslanidis einen Raum zwischen Klang und Vision. Seine Gemälde haben die Form von zahlreichen ineinander greifenden und exponentiell wachsenden konzentrischen Kreisen, die sorgfältig komponiert und geformt werden. Dieser künstlerische Vernehmungsstrom hat eine historische Linie, die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Das Musikgenre, auf das Aslanidis reagiert, ist jedoch in der Bewegung der elektronischen Musik verwurzelt. Er schafft farbenstarke Bilder von Schwingungsüberlagerungen, die sich mit der Wahrnehmung von Klang auseinandersetzen. Seine  teilweise großformatigen und raumfüllenden Arbeiten erregen bei manchen Betrachtern Phänomene der Synästhesie.

 


Rob De Oude, New York


Rob De Oude: „Tumble and Tilt!“, 2016, 61 x 61 cm, Öl auf Leinwand

1989-95
1992-94

Hoge School voor de Kunsten, Amsterdam, NL. Painting, Sculpture and Art History
SUNY, Purchase, NY, MFA, Painting and Sculpture


Rob de Oude sagt:
„Meine Bilder und Zeichnungen bestehen aus sorgfältig gesetzten wiederholten Linien. Diese zeigen geometrische Formen und Muster. Wiederholte Verwendung einer einzelnen, geraden Linie, zeigt deren unendlichen Möglichkeiten. Überlappende Bänder und Gitter von Farben und Kollisionen von gewinkelten Linien erzeugen ein schwer fassbares Gefühl von Raum, wechselnden Farben, Moiré und Täuschungslinien. Ich verbinde eine intuitive Verwendung von Farb-, Rhythmus-, Kompositions- und Schichtung mit meiner systematischen Malweise. Diese Art von Gegenüberstellungen zwischen Intuition und Methodik sind Teil eines Gefühls orchestrierter Balance!"

 


Roland Helmer, Fürstenfeldbruck


Roland Helmer: „V74-2018“ Acryl auf Holz, 65 x 65 x 11 cm

1961-67

Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Ernst Gleitinger

In der konkret-konstruktiven Malerei gehört Roland Helmer zu den Künstlern, die im Rahmen eines Bildsystems arbeiten. Seit den 60er Jahren entwickelt er seine Arbeit mit großer Konsequenz und hat zu für die Kunst der Wahrnehmung interessante Lösungen gefunden. Er ist in vielen bedeutenden Sammlungen vertreten und zählt zu den Klassikern der Reduktiven Kunst.

 


Daniel Hill, New York


Daniel Hill:„untitled #3“, 2016, acrylic polymer emulsion on paper

1993
1996 

B.F.A.  Kent State University, Kent, OH
M.F.A.  School of Visual Arts, New York, NY

Daniel Hill ist Maler, Klangkünstler, Kurator und Autor, dessen Arbeiten die Beziehung zwischen bildender Kunst, Klang und Wissenschaft untersuchen. Seine Bilder verwenden ein regelbasiertes System, in dem der Begriff der verkörperten Wahrnehmung ebenso eine Frage ist wie das Gleichgewicht zwischen dem Ästhetischen und dem Begrifflichen. Seine Bilder werden in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen aufbewahrt, darunter in den Botschaften der Vereinigten Staaten, der Microsoft Corporation und der Bank of America. Er hat international bedeutende Ausstellungen.

 


Gilbert Hsiao, New York


Gilbert Hsiao: „Backtrack“, 2010, 120 x 114 cm, Acryl auf Holz

Er ist 1956 in Pennsylvania geboren und in Terre Haute, Indiana. aufgewachsen. Gilbert Hsiao ist als Künstler Autodidakt. Er hat seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem in Australien, Kanada, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Neuseeland, Thailand und den Vereinigten Staaten gezeigt. Gilbert Hsiao ist einer der bedeutendsten Mustermaler seiner Generation. Tief beeindruckt von Musik - von Minimal über Funk bis hin zu World-Music-Genres hat er seit den frühen 1980er Jahren komplexe, nicht-narrative Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier geschaffen, bei denen die visuelle Überraschung im Vordergrund steht. In Bezug auf seine künstlerische Praxis sagt er: "Ich möchte visuelle Erfahrungen ins Leben rufen, für die wir noch keine Worte haben, die wir mit den Augen erleben können."

 


Antonio Marra, Neapel/ Offenbach


Antonio Marra: „06/42, Der Wandel des Raums“, 2018, ø 120 cm

1974–79
1980–82 

Diploma di Geometra
Accademia di belle Arti, Prof. DiVincenzo, Neapel

Antonio Marra hat ein erstaunlich kinetisches uns koloristisches Konzept. Er ist ein international gefragter Künstler. Obwohl seine Arbeiten zweidimensional und auf Leinwand gearbeitet sind, haben sie mit einer minimalen Reliefstrukturen eine deutliche Reliefwirkung. Seine Bildtafeln zeigen immer drei Ansichten die erstaunlich unterschiedlich sind. Seine Farbgebung kann man nur mit köstlich und optimistisch bezeichnen.