Museum Modern ArtAktuellProgrammSammlungFördervereinBesucherinformationImpressum


„Hünfeld +100“ | Ausstellung der Jurypreisträger
01.10.2017 bis 28.01.2018

Einladung (PDF)

Im Rahmen der Wettbewerbsausstellung „HÜNFELD +100“ wurden sowohl durch die Jury wie auch durch ein Publikumsvotum Preise vergeben. Anfang dieses Jahres zeigte das Museum Modern Art bereits die Werke von Nikolai Lagoida, dem Gewinner des Publikumspreises. In dieser Sonderausstellung werden mit Unterstützung des Fördervereins Museum Modern Art Hünfeld e.V. die Träger der Jurypreise in den Kategorien Malerei, Grafik und Skulptur präsentiert:



BAT-AMGALAN ORSOO

Malerei

mehr


NORBERT
GRIMM

Grafik und Objektkunst

mehr


KARL F.
HOFEDITZ

Skulpturen

mehr



BAT-AMGALAN ORSOO
Malerei

Bat-Amgalan Orsoo war in der Wettbewerbsausstellung "Hünfeld+100" mit Werken vertreten, die in Guatemala entstanden sind (siehe Foto). In dieser Ausstellung wird sie neue Arbeiten aus Indien präsentieren.

 

Bat-Amgalan Orsoo widmet sich der Darstellung der menschlichen Figur in ihren kulturellen, religiösen und sozialen Zusammenhängen. Übermalungen mit verschiedenen kaligrafischen Schriften kommen dabei ebenso zum Tragen wie auch die Auseinandersetzung mit den rein geistigen Figuren, die mit abstrakten, wie auch figurativ- symbolischen Elementen kombiniert werden, um eine freie Neuschöpfung ans Licht zu bringen und poetische Assoziationen zu erlauben.


NORBERT GRIMM
Grafik und Objektkunst

Norbert Grimm: "Ewigkeitsmaschine", 2016, Radierung, 80 x 80 cm
(Ausschnitt)

 

"Grundthemen der Arbeit sind Ordnung und Unordnung sowie die Be- und Entschleunigung einander bedingter Vorgänge. Aus dem Chaos des Wissens und Nichtwissens werden intuitiv eigenständige Welten, die immer Platz für eigene Assoziationen lassen, ohne jemals perfekt zu sein, kreiert."
Norbert Grimm

"Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt."
Ludwig Wittgenstein


KARL F. HOFEDITZ
Skulpturen

Karl F. Hofeditz: "296006" Standobjekt Unikat Kupfer, Messing, getriebener Hohlkörper 115 x 75 cm

 

Für die Ausstellung im Museum Modern Art in Hünfeld hat sich der Bildhauer Karl F. Hofeditz von der einzigartigen Atmosphäre des Glockengasbehälters inspirieren lassen: Er schuf ein großformatiges Objekt, bestehend aus Metallstäben, die – zunächst streng geordnet – sich anschließend verformen, ihre Ordnung auflösen und  vermeintlich in den Raum wachsen. Zu sehen sind weiterhin kleine und große Stelen für den Innen- und Außenbereich aus Metall und Holz, Wandobjekte und kleinformatige Metallskulpturen.
Auf der Suche nach klaren, reduzierten Formen dient dem Bildhauer Karl F. Hofeditz, Jahrgang 1948, die heimische nordhessische Landschaft als Quelle der Inspiration. Seine abstrakten Metallskulpturen erscheinen kraftvoll. Trotzdem sind seine Arbeiten überraschend leicht – denn als ausgebildeter Silberschmied gießt er das Metall nicht etwa, sondern fertigt durch Erhitzen und Hämmern ein leichtes, hohl gearbeitetes Objekt.